Kenya Airways (von Einheimischen meist einfach „KQ“ genannt) gehört zur SkyTeam-Allianz und verbindet dich über große Drehkreuze wie Paris CDG, Amsterdam und New York JFK mit Ostafrika und vielen Safari-Zielen auf dem ganzen Kontinent. Auch wenn Kenya Airways nicht die größte Fluggesellschaft Afrikas ist, trägt sie den Titel „Stolz von Afrika“ nicht ohne Grund. Hier findest du alles, was du zu deinem Flug mit Kenya Airways wissen musst.
Moderne Flotte
Die besten Flugzeuge der Flotte sind die Boeing 787-8 Dreamliner mit flachen Liegesitzen in der Premier World (Business Class), die in einer komfortablen 2-2-2-Anordnung gestaltet sind. Daneben setzt Kenya Airways auch die Boeing 737 sowie die Embraer E190 auf regionalen Strecken ein. Je nach Strecke bietet jeder Flugzeugtyp ein etwas anderes Reiseerlebnis.
Die Embraer E190-Jets, die vor allem auf regionalen Strecken eingesetzt werden, bieten in der Business Class eine komfortable 1-2-Sitzkonfiguration und in der Economy Class eine 2-2-Sitzanordnung. Ein klarer Pluspunkt: Es gibt keine Mittelsitze. Komfortabel sind sie durchaus, allerdings kommen sie bei Kenya Airways auch auf längeren Strecken von bis zu vier Stunden zum Einsatz – da kann es etwas enger werden.
Auf anderen Regionalstrecken kommt die Boeing 737 zum Einsatz. In der Business Class erwartet dich eine 2-2-Anordnung, in der Economy Class eine 3-3-Anordnung – teils auch auf Flügen von bis zu fünf oder sechs Stunden.
In der Economy Class sind die Dreamliner in einer 3-3-3-Konfiguration ausgestattet. Auf langen Strecken kann das etwas eng werden. Mein Tipp: Wenn möglich einen Notausgangsplatz buchen – die zusätzliche Beinfreiheit macht wirklich Sinn!
Viele Flugzeuge verfügen über persönliche Bildschirme mit über 80 Filmen und rund 55 Serien – selbst auf Regionaljets ein nettes Extra. Die Boeing 737 setzen dagegen noch auf Overhead-Monitore, auf denen ein Film für alle läuft. Ich packe mir als Backup meist ein gutes Buch ein.
Reiseerlebnis an Bord
Premier World ist das Top-Produkt von Kenya Airways. Der Service ist freundlich, und mir gefällt besonders, dass lokale Zutaten ins Menü einfließen – auch wenn ich mir noch mehr typisch kenianische Gerichte wünschen würde. Alle Flüge beinhalten einen Mahlzeitenservice und eine offene Bar. Auf längeren Strecken gibt es zwei Mahlzeiten, auf dem JFK-Flug sogar drei.
Du brauchst mehr Komfort? In der Economy Class bietet Kenya Airways verschiedene Upgrades:
Economy Comfort: mehr Beinfreiheit auf der Boeing 787-8 Dreamliner
Preferred: gleiche Beinfreiheit wie Standardplätze, aber weiter vorne im Flugzeug
Economy Max: Nachbarsitz bleibt frei, optionale Buchung einer kompletten Sitzreihe auf ausgesuchten Flügen
Gerade auf Langstrecken bin ich großer Fan von Economy Max, denn der zusätzliche Platz macht einen echten Unterschied.
Sogar in der Economy Class hast du auf allen internationalen Flügen die Wahl zwischen zwei warmen Mahlzeiten. Ein weiterer Pluspunkt ist die offene Bar in der Economy Class – ein Extra, das heute nicht mehr selbstverständlich ist.
Wenn du lieber in einer höheren Flugklasse reisen möchtest, kannst du bei Kenya Airways auf ein Business Class-Upgrade bieten – ich habe so schon viel Geld gespart. Jedes Mal wurde mein Gebot für etwa die Hälfte des regulären Preises von Premier World akzeptiert. Um zu bieten, gibst du dein Gebot innerhalb des für deinen Flug vorgesehenen Zeitfensters ab. Ob dein Upgrade geklappt hat, erfährst du kurz vor dem Abflug.
Was mir ebenfalls gut gefällt: Auf der Website der Airline kannst du dir vorab Beispielmenüs der Business Class anschauen. Das hilft mir jedes Mal bei der Entscheidung, ob sich ein Upgrade lohnt – oder ob ich lieber eigene Snacks einpacke. Auch spezielle Mahlzeiten wie vegetarische Gerichte, diabetische Kost oder eine Obstplatte lassen sich vorab bestellen.
Großes Streckennetz
Kenya Airways verfügt über eines der größten Streckennetze in Afrika. Als einzige in Afrika ansässige Airline innerhalb der SkyTeam-Allianz wickelt KQ viel Umsteigeverkehr ab – auch deshalb, weil mit Air France und KLM zwei weitere SkyTeam-Partner stark auf dem Kontinent vertreten sind.
Dabei schließt Kenya Airways gezielt Lücken im Streckennetz und fliegt auch kleinere Ziele an, etwa Lilongwe in Malawi, Livingstone in Sambia oder Juba im Südsudan. Gleichzeitig arbeitet die Airline daran, ihr Netz weiter auszubauen und auf beliebten Strecken häufiger zu fliegen, um Reisenden mehr Auswahl zu bieten.
Größeres, modernes Drehkreuz
Lange Zeit wirkte der Flughafen Nairobi ein bisschen zu veraltet für den frischen Vibe von Kenya Airways.
Umso besser, dass inzwischen neue Terminalbereiche eröffnet wurden – sie geben der Airline endlich das moderne Drehkreuz, das zu ihr passt.
Am Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi starten die meisten internationalen Flüge vom neueren Terminal 1A. Einige Inlands- und Regionalflüge nutzen andere Terminals – und ja, den Unterschied merkt man deutlich.
Lounges
SkyTeam Elite Plus-Passagiere sowie Reisende in höheren Flugklassen haben Zugang zu den Simba Lounges und Pride Lounges von Kenya Airways. Beide sind modern gestaltet und bieten warme und kalte Buffets, Duschen, Arbeitsbereiche und kostenlose Getränke. Meine Empfehlung ist klar die größere Pride Lounge: Hier erwartet dich ein entspannter Vibe. Die kleinere Simba Lounge wirkt dagegen schnell überfüllt.
Sky Priority
Als SkyTeam-Airline bietet KQ außerdem SkyPriority-Vorteile für Premium- und Statusreisende. Dazu zählen Priority-Check-in, schnellere Sicherheitskontrollen (wo verfügbar) und bevorzugtes Boarding – ein echter Vorteil für Vielflieger, besonders an beliebten Reisetagen.
Treueprogramm und Partnerschaften
Das Vielfliegerprogramm von Kenya Airways heißt Asante Rewards. Hier kannst du Meilen sammeln und einlösen sowie Rabatte auf Extras wie Sitzplatzwahl oder Loungezugang erhalten. Dank der SkyTeam-Allianz kannst du deine Meilen auch auf Flügen mit Partner-Airlines wie Air France, KLM oder Delta sammeln und einlösen. Ich buche Kenya Airways-Flüge gern mit Partnermeilen, weil Tickets innerhalb Afrikas oft teuer sind. Ein wichtiger Tipp: Wenn auf der Website der Partner-Airline keine Verfügbarkeiten angezeigt werden, lohnt sich ein Anruf – telefonisch sind oft mehr Prämienflüge buchbar.
KQ Holidays
Du planst eine Safari? Dann solltest du dir KQ Holidays genauer ansehen. Der Reiseservice von Kenya Airways bündelt Flüge, Hotels, Transfers und Aktivitäten zu Paketen, die sich gut an dein Budget anpassen lassen. Dazu gibt es eine Bestpreisgarantie: Findest du dasselbe Paket woanders günstiger, erstattet KQ Holidays dir sogar das Doppelte der Preisdifferenz.
Low-Cost-Flüge
Um mit der wachsenden Zahl an Billigairlines in Afrika mitzuhalten, hat Kenya Airways die Low-Cost-Tochter Jambojet gegründet. Sie arbeitet nach einem À-la-carte-Modell: Extras wie Aufgabegepäck, Sitzplatzwahl sowie Essen und Getränke an Bord zahlst du je nach Tarif separat. Die günstigen Preise eignen sich gut für kurze Inlands- und Regionalflüge innerhalb Kenias sowie zu ausgewählten Zielen in Ost- und Zentralafrika. Wichtig zu wissen: Jambojet gehört nicht zur SkyTeam-Allianz.
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