WTF What the Future Report 2026.
2026 ist das Jahr, in dem Reisende mit alten Regeln brechen.
Von Mini-Trips bis hin zu „prä-viralen“ Reisezielen: Menschen definieren neu, wie, wo und warum sie reisen. Unser WTF-Report 2026 beleuchtet die Trends, die dieses Reisejahr prägen, sowie die Daten dahinter, inklusive exklusiver TikTok-Insights. Aber egal, wie sehr sich die Dinge verändern, eine Wahrheit bleibt dieselbe: KAYAK ermöglicht es dir, alle Buchungsoptionen zu vergleichen, damit du weißt, dass du die richtige Wahl getroffen hast.
Reisekosten sind Ermessenskosten, Urlaub bleibt aber weiterhin eine hohe Priorität für Konsumenten. Sie passen sich den wirtschaftlichen Unsicherheiten an, indem sie weniger bekannte Reiseziele mit urlauberfreundlichen Bedingungen und einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis bei Services und Ausstattung bevorzugen.
– Steve Hafner, KAYAK CEO


Noch nicht Social-Mainstream.
Das nächste „It-Reiseziel“ ist das, das noch nicht in deinem Feed aufgetaucht ist.
Nach Jahren, in denen alle zu denselben viralen Aussichtspunkten gereist sind, machen Gen Z und Millennials Schluss mit Copy-Paste-Reiseplänen. 82 Prozent der Gen Z und 77 Prozent der Millennials möchten Orte besuchen, an denen sie noch nie zuvor waren. TikTok-Posts mit #hiddengems verzeichneten einen Anstieg von über 50 Prozent, fast jeder fünfte befragte Reisende sucht aktiv nach Zielen weit außerhalb der Komfortzone seines „Für dich”-Feeds.
Reisende wollen sich sicher fühlen, die richtige Wahl zu treffen, wenn sie neue Reiseziele entdecken, zu weniger überfüllten Zeiten reisen und dabei den besten Preis erzielen.
– Carolina Montenegro, KAYAK SVP Global Brand & B2B Marketing
Es geht nicht mehr darum, etwas zu posten. Es geht darum, etwas Echtes zu finden. Geld und Sicherheit führen weiterhin die Entscheidungsfindung an, doch direkt dahinter wächst der Wunsch nach etwas Neuem, etwas, das noch nicht von gefilterten Sonnenuntergängen und Déjà-vu-Menschenmengen überlaufen ist.
Wenn ein Ort also noch nicht viral gegangen ist, ist das kein Warnsignal. Es ist das entscheidende Argument.

Booked now, paid later.
Reisende treten nicht auf die Bremse, sie werden nur kreativer darin, wie sie ihre Reisen bezahlen.
Für 2026 geben 26 Prozent der Gen Z- und 25 Prozent der Millennial-Umfrageteilnehmer an, dass Kredit- oder Ratenzahlungsmöglichkeiten bestimmen, wie viele Reisen sie sich tatsächlich leisten können. „Buy now, pay later“ ist offiziell vom Retail-Trend zum Urlaubsbereiter geworden.
Wenn das Budget knapp ist, greifen Reisende zu jeder Zahlungsmethode, die ihnen maximale Flexibilität bietet. Und sie erwarten von Reiseunternehmen, dass diese Optionen unterstützt werden.
– Annie Wilson, KAYAK Chief Commercial Officer

Gänsehaut-Getaways.
Vergiss Souvenirs – 2026 ist das Jahr der Gänsehautmomente.
Reisende jagen Momenten hinterher, die sie stehen bleiben und staunen lassen und ihnen ein „Wow“ entlocken. Von Sonnenfinsterniss bis zu leuchtenden Ozeanen, es geht um Erlebnisse, die man weder inszenieren noch wegscrollen kann. 29 Prozent der Reisenden sagen, dass überwältigende Erfahrungen 2026 ganz oben auf ihrer Liste stehen. 53 Prozent lassen sich bei ihrer Reiseplanung von Naturwundern leiten. Bei der Gen Z gehören Naturreisen inzwischen zu den Top-drei-Urlaubsarten*, wenig überraschend, dass #glamping auf TikTok um 20 Prozent zugelegt hat. Ein deutliches Zeichen: Ehrfurcht und Outdoor sind offiziell zurück auf dem Reiseplan.
Ehrfurcht ist vielleicht kostenlos – aber gute Deals schaden definitiv nicht.

Dein Kumpel, KI.
KI ist jetzt offiziell im Gruppenchat – und sie ist nicht stummgeschaltet.
Erinnerst du dich daran, als du deine Freunde nach Reisetipps gefragt hast? Süß. Heute tauschen Reisende Gruppenchat-Gossip gegen KI-Rat ein.
Für Gen Z und Millennials ist KI nicht nur ein Tool, sie ist der neue Reise-Kumpel, der tatsächlich weiß, wovon er spricht. 27 Prozent vertrauen ihren Empfehlungen, weil sie Informationen aus Millionen von Quellen zieht. 26 Prozent finden sie genauer und aktueller als alles, was in ihren DMs landet.
Fast sechs von zehn Reisenden würden ihr Reiseziel ändern, wenn die KI ihnen etwas Besseres vorschlägt, über ein Drittel würde es für ein besseres Angebot tun.
Reisende nutzen KAYAK.ai, um Reise-Deals zu finden, nicht nur, um Reiserouten zu erstellen. Der einzigartige Nutzen von Metasuchen, Preise transparent zu vergleichen, bleibt extrem relevant und die beste Strategie für alle, die auf der Jagd nach guten Angeboten sind.
– Matthias Keller, KAYAK Chief Product Officer

Wellth-trips.
Luxus bekommt ein Wellness-Makeover.
Für Gen Z und Millennials ist „Wellth“ das neue Wealth. 70 Prozent nennen mentale Erholung als wichtigsten Grund fürs Reisen, 62 Prozent planen, künftig mehr für Luxusreisen auszugeben. Doch ihre Definition von Luxus sieht anders aus: weniger „zeigen“, mehr ausgeruht ankommen.
44 Prozent sagen, Spa- oder Wellnessbehandlungen lassen eine Reise luxuriös wirken, 28 Prozent bevorzugen exklusive Erlebnisse.
31 Prozent wollen Fine Dining. Laut OpenTable stiegen Reservierungen in gehobenen Restaurants 2025 um 12 Prozent, während außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse wie Weinproben oder feste Menüs um 47 Prozent zunahmen.

Kleine große Trips.
Großstadthektik ist out, Kleinstadtflair ist in.
Für viele Gen Z- und Millennial-Reisende ist die nächste große Reise kein Wochenend-Sprint durch Manhattan, sondern ein langsamer Spaziergang durch eine Kleinstadt. 86 Prozent sagen, dass sie 2026 lieber ländliche Regionen oder kleinere Städte besuchen möchten als große Metropolen.
Niedrigere Preise und weniger Menschenmassen helfen, aber der wahre Reiz ist Authentizität. 31 Prozent wünschen sich ein echteres Erlebnis, wie man es in lokalen Bäckereien, stillen Häfen oder kleinen, unscheinbaren Imbissbuden findet. Und ja, Social Media spielt weiterhin eine Rolle: Rund jeder Achte wurde online zu einem weniger bekannten Reiseziel inspiriert.
Wenn du bereit bist, Wolkenkratzer gegen Kopfsteinpflaster zu tauschen, hilft dir die KAYAK KI-Suche, kleinere Städte zu finden, die zu deinem Vibe und deinem Budget passen. Deine Abkürzung, um Orte zu entdecken, nach denen du nicht einmal gesucht hast.

Das Hauptevent.
2026 ist das Reiseziel dort, wo etwas passiert.
Von Stadionhymnen bis Meisterschaftsjubel: Reisende planen ihre Trips rund um Momente, die Schlagzeilen machen.
93 Prozent der Gen Z- und Millennial-Reisenden planen, 2026 für ein Großevent zu verreisen, egal, ob Konzert, Festival oder globales Sporthighlight. Musik führt mit 33 Prozent, gefolgt von 31 Prozent für Sport, 24 Prozent für Kulturfestivals und 24 Prozent für besondere Performances an unerwarteten Orten.
Große Bühnen bedeuten große Reisepläne. Ein globales Fußballturnier findet in den USA, Mexiko und Kanada statt (gute Nachrichten: Mit KAYAKs Multi-Stopp-Suche kannst du mehrere Stadien auf einer Reise abklappern). Für die Winterspiele geht’s nach Italien und für die Asienspiele nach Japan. Dazu globale Tourneen großer Künstler. 2026 wird laut und unvergesslich.
Also pack Ohrstöpsel und Reisepass ein, es wird ein aufregender Sommer.

Entschleunigungsreisen.
Es geht nicht darum, mehr zu sehen – sondern weniger zu denken.
Früher ging es beim Reisen darum, so viel wie möglich zu sehen. Heute geht es darum, endlich wieder durchzuatmen.
2026 lassen es mehr Reisende langsamer angehen, nicht aus Faulheit, sondern aus Vernunft. 70 Prozent sagen, dass Entspannung und mentaler Reset ihre obersten Prioritäten sind. 45 Prozent meinen, dass ein langsameres Reisetempo hilft, den Kopf freizubekommen. Fast vier von zehn sagen sogar, dass es ihre Perspektive erweitert.
Für 27 Prozent zählt Qualität vor Quantität – weniger tun, aber besser. Damit sind etwa ausgedehnte Mittagessen statt vollgepackter Tage gemeint. Doch das echte Leben funkt dazwischen: Budget, begrenzte Urlaubstage und Gruppenreisen stehen ganz oben auf der Liste der Faktoren, die Menschen davon abhalten, komplett in den Langsam-Modus zu wechseln.
Das Fazit? #Slowtravel legte unter TikTok-Creators um fast 330 Prozent zu. Es geht nicht darum, nirgendwohin zu fahren. Sondern bewusst, um mit klarem Kopf zurückzukommen.
Um ein Ziel zu finden, das dich in die richtige Stimmung bringt, lass dir von KAYAK KI-Suche passende Orte zum Abschalten vorschlagen.

Nanotrips.
Einige Reisende machen mehr Kurztrips, die sofort erfrischen – ganz ohne Stress.
Wer hat eigentlich entschieden, dass Urlaub lang sein muss, um zu wirken? 2026 verabschieden sich immer mehr Reisende vom „Countdown-bis-zum-Sommerurlaub“-Mindset und setzen stattdessen auf kurze, spontane Auszeiten.
Fast 67 Prozent planen, 2026 mehrere Kurztrips zu machen, ein Beweis dafür, dass man keine zwei Wochen Urlaub braucht, um den Kopf freizubekommen. Diese Mini-Escapes liefern denselben Effekt in der Hälfte der Zeit, mit deutlich weniger Planungsaufwand.
Willkommen im Zeitalter der Verwöhnmomente, die keine Luxusgüter mehr sind, sondern Notwendigkeiten. Der Anteil der Flugsuchen für Ein- bis Vier-Tage-Trips stieg innerhalb eines Jahres um 7 Prozent. Die Nutzung von #weekendgetaway auf TikTok um 60 Prozent. Reisende wollen die Freiheit, loszufliegen, wenn die Stimmung passt, nicht wenn der Kalender es vorgibt.
Flexibilität ist ebenfalls entscheidend: 43 Prozent wollen Pläne, die sie kurzfristig ändern können, 14 Prozent wünschen sich Erlebnisse, die sich ihrer Stimmung vor Ort anpassen.
Kurze Trips, große Wirkung. Manchmal reicht eine einzige gute Nacht auswärts, um sich wie ein neuer Mensch zu fühlen.

Sanfte Abenteuer.
Abenteuer muss nicht gleich harte Bedingungen bedeuten.
Reisende von heute wollen Natur plus guten Wein, weiche Handtücher und eine Portion Komfort. Zelte werden gegen stylishe Hotels getauscht, und zu Wanderplänen kommen nun Spa-Tage hinzu. Willkommen in der neuen Outdoor-Ära: morgens Panoramawanderung, abends ein Glas lokaler Wein, plus frische Bettwäsche im Zimmer.
Mit wachsendem Fernweh steigt auch die Beliebtheit von #adventuretravel, das auf TikTok um fast 10 Prozent zunahm. Fast ein Drittel der Reisenden kombiniert leichtes Abenteuer mit leichten Aktivitäten, also Wandern, Radfahren oder Paddleboarding, mit genug Zeit fürs Nickerchen danach. Weitere 22 Prozent sehen sich als Abenteuer- und Natursuchende, und 9 Prozent planen 2026 mindestens drei Monate unterwegs zu sein.

