So ist das Fotoverhalten der Deutschen im Urlaub

Zum Start der Travel Pro-Kampagne in Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Fotografen Mattias Klum hat die Reisesuchmaschine KAYAK.de deutsche Reisende nach ihren Fotografiegewohnheiten befragt.

Die aktuelle Studie der Reisesuchmaschine KAYAK.de zeigt: Deutsche Reisende nehmen während ihres Urlaubs immer mehr Fotos auf. Besonders die Altersgruppe der 25- bis 34-jährigen drückt den Auslöser besonders häufig – bis zu 56 Fotos und 16 Selfies landen im Durchschnitt pro Tag im digitalen Fotoalbum.

Bis zu 44 Urlaubsfotos täglich
Im Schnitt halten Deutsche im Urlaub 44 Erinnerungen pro Tag digital fest. Reisende in der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren zücken die Kamera noch öfter: bis zu 56 Aufnahmen schießen sie pro Tag an ihrem Reiseziel. Bei einem 7-tägigen Urlaub füllt sich das Fotoalbum mit bis zu 400 Bildern.

Was geschieht mit diesen Fotos nach der Rückkehr in den Alltag? Über die Hälfte der Befragten (57 Prozent) gab an, die Urlaubsbilder mit der Familie und Freunden zu teilen. Nur ein Viertel der Reisenden lädt die Erinnerungen in sozialen Netzwerken hoch. 41 Prozent der Deutschen drucken ihre Lieblingsfotos nach der Rückkehr aus – in der jüngeren Generation der unter 35-jährigen ist der Anteil mit 53 Prozent am höchsten. Nur 31 Prozent der über 55-jährigen gaben im Vergleich dazu an, ihre digitalen Aufnahmen auszudrucken.

Deutsche sind nicht kamerascheu
Auf Reisen posieren Deutsche gerne für Fotos: 80 Prozent der Befragten gaben an, mindestens ein Selfie pro Tag aufzunehmen, bei einem Viertel sind es sogar mehr als 10 Selfies täglich. Vor allem für die befragten Reisenden unter 35 Jahren sind Selbstporträts im Urlaub wichtig, bis zu 16 Selfies nehmen sie durchschnittlich pro Tag auf. 22 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe schafft es sogar auf über 25 Aufnahmen. Das perfekte Selfie aufzunehmen ist nicht immer leicht: 15 Prozent gaben zu, im Urlaub schon einmal über eine Stunde damit verbracht zu haben, das ideale Foto von sich selbst zu machen.

Über die Fotografiegewohnheiten ihrer Reisepartner ärgern sich 40 Prozent der deutschen Urlauber. Ein Fünftel der Befragten gab an, dass sie es besonders störend finden, wenn der Reisepartner zu viele Selfies aufnimmt.

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke?
Auf Reisen möchten Deutsche auch die Daheimgebliebenen an ihren Erlebnissen teilhaben lassen. Reisende in der Altersgruppe bis 45 Jahre posten im Durchschnitt vier mal täglich ihre Fotos in sozialen Netzwerken. Knapp ein Viertel (22 Prozent) gab an, dass sie das Anschauen von Fotos in sozialen Netzwerken zum Reisen inspiriert, 9 Prozent verspüren Neid beim Anschauen der Urlaubserinnerungen anderer.

Smartphone oder Spiegelreflex
Trotz einer immer besseren Bild- und Kameraqualität in modernen Smartphones, setzen deutsche Reisende auf professionelles Equipment, um das schönste Urlaubsfoto zu schießen. Mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) gab an, eine professionelle Kameraausrüstung im Wert von mehr als 500 € zu besitzen.

Mattias Klum, preisgekrönter Fotograf und Filmemacher sagt dazu: „Die Fotografie erlaubt es uns, einzigartige Reisemomente mit anderen zu teilen. Ich glaube fest daran, dass dies Inspirationen weckt und Menschen dazu ermutigt, unsere faszinierende Welt besser zu verstehen. Es ist spannend zu sehen, dass sich gerade junge Menschen von den Reisefotos anderer inspirieren lassen und auch ihre eigenen Fotos mit der Familie und Freunden teilen.”

„Durch Smartphones und soziale Netzwerke ändert sich die Art, unsere Urlaubserinnerungen zu teilen zunehmend”, kommentiert Julia Stadler Damisch, Regional Director Deutschland und Schweiz bei KAYAK die Analyse. Die Tendenz ist eindeutig: Deutsche Reisende nehmen immer mehr Fotos von ihren Urlaubsabenteuern auf und möchten diese dann unmittelbar mit Freunden in sozialen Netzwerken teilen. „Bei KAYAK freuen wir uns zu sehen, dass durch die geteilten Urlaubsfotos, die Inspiration bei anderen Reisenden geweckt wird und wir hoffen, dass somit auch das Vertrauen aufkommt, neue Orte zu entdecken, die bisher noch nicht auf ihrer Reiseliste standen.”

Hinweis: Die angegebenen Daten basieren auf einer Umfrage, die zwischen dem 28.12.17 – 03.01.2018 durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 1.000 Deutsche über 18 Jahren befragt.