Der Ruf, den Emirates als erstklassige Fluggesellschaft hat, ist wohlverdient. Er beruht auf außergewöhnlichem Service, Premium-Annehmlichkeiten und wirklichem Komfort in jeder Kabinenklasse. Emirates wurde als eine von zwei nationalen Fluggesellschaften der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) neben Etihad in Dubai gegründet. In den letzten 40 Jahren hat sie sich zu einer der wichtigsten Airlines weltweit entwickelt.
Die Flotte von Emirates besteht aus Großraumflugzeugen der Typen Airbus A380, Boeing 777 und mittlerweile auch Airbus A350. Keine andere Airline weltweit hat so viele A380- und 777-Maschinen. Für Langstreckenflüge lohnt es sich immer, nach einer Option von Emirates zu schauen. Insgesamt bietet der A380 das beste Flugerlebnis. Auch die Reichweite der Airline ist beeindruckend: Sie fliegt über 140 Reiseziele auf der ganzen Welt an und transportiert dabei zig Millionen Passagiere pro Jahr.
Kabinenklassen
Bei Emirates gibt es in einer der branchenweit jüngsten und modernsten Flotten vier Kabinenklassen. Selbst die normale Economy ist komfortabler und besser ausgestattet als bei den meisten Mitbewerbern. Ja, diese Qualität spiegelt sich auch in den Preisen wider. Aber Emirates konkurriert auch nicht mit Billig-Airlines.
Ein Pluspunkt sind die umfassenden Leistungen, die bereits im Preis inbegriffen sind. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist oft besser, als du vielleicht erwarten würdest. Dies wird besonders deutlich, wenn du die oft versteckten Zusatzkosten der Low-Cost-Airlines mit einbeziehst. Spätestens, wenn du nach 17 Stunden Flug am anderen Ende der Welt aussteigst, weißt du, warum sich der kleine Aufpreis durchaus gelohnt hat.
Economy Class
In der Economy von Emirates gibt es vier Tarifarten: Special, Saver, Flex und Flex Plus. Allerdings sind nicht alle für jeden Flug verfügbar. Unterschiede gibt es bei Flexibilität, Gepäckgewicht und Sitzplatzauswahl. In den Tarifen Special und Saver musst du hierfür extra bezahlen. Aber selbst im günstigsten Tarif Special ist das Freigepäck großzügig bemessen. Hier ist auf den meisten Strecken Aufgabegepäck mit bis zu 20 kg inklusive. Auf Strecken nach Amerika und Afrika sind es sogar 23 kg. Beim Handgepäck sind 7 kg erlaubt. Hinzu kommt noch ein persönlicher Gegenstand. Für die meisten Urlaubsreisen reicht das vollkommen. Die Ausstattung an Bord – vom stilvollen Amenity-Kit (Ohrstöpsel, Schlafmaske, Zahnbürstenset, Socken und sogar ein Lesezeichen) bis hin zu den großen Fenstern – macht die Economy bei Emirates zu einem beeindruckenden Erlebnis.
Trotz 3-4-3-Konfiguration wirken die Sitze nicht einengend. Sie sind weitaus komfortabler als der Durchschnitt und verfügen über eine ergonomische Polsterung, flexible Seitenelemente sowie verstellbare Kopfstützen aus Leder. Du genießt einen Sitzabstand (auch als „Pitch“ bezeichnet) von 84 cm und eine Neigung von mehr als 15 cm Ich bin 1,88 m groß und meine Knie berühren den Sitz vor mir nicht. Die Sitze sind je nach Flugzeug unterschiedlich breit: In der Boeing 777 sind es knapp 43 cm, im Airbus A380 etwa 46 cm.
Jeder Sitz ist mit einem 13,3-Zoll-Bildschirm ausgestattet – deutlich größer als der Durchschnitt –, der Zugang zu einem riesigen Unterhaltungsangebot bietet. Über Steckdosen und USB-Anschlüsse kannst du deine Geräte aufladen. Emirates war die erste Airline, die WLAN für alle Passagiere angeboten hat. Das Basispaket ist bereits ab 2,99 USD verfügbar. Skywards-Mitglieder erhalten dabei kostenlose Vorteile, die vom kostenlosen Nachrichtenversand in der Economy bis zum WLAN-Zugang während des ganzen Flugs für Platinum-Mitglieder reichen.
Premium Economy Class
Die Premium Economy ist zwischen normaler Economy und Business Class angesiedelt. Bei Emirates ist allerdings schon die normale Economy so gut, dass du dieses Upgrade vielleicht gar nicht brauchst. Bei vielen Airlines bietet die Premium Economy kaum mehr als ein paar zusätzliche Zentimeter bei der Beinfreiheit. Bei Emirates erwartet dich jedoch ein wirklich elegantes Upgrade.
Die Kabinenklasse Premium Economy ist in ausgewählten Flugzeugen verfügbar und wird im Rahmen der Modernisierung von A380 und 777 immer häufiger anzutreffen sein. Aber sie ist noch nicht auf allen Flugstrecken verfügbar. Prüfe also am besten vor der Buchung, ob diese Klasse auf deinem Flug verfügbar ist. Ich verspreche dir: Es lohnt sich!
Die stilvollen Sitze in der Premium Economy sind mit cremefarbenem Leder bezogen. Übergroße Kissen sorgen für besonderen Komfort. Dank beeindruckender 101 cm Sitzabstand, einer Rückenlehne, die sich um 20 cm neigen lässt, und einer gepolsterten Beinablage kannst du es dir so richtig gemütlich machen. Auch wenn der Sitz sich nicht flach zum Liegen ausklappen lässt, erhöhst du deinen Komfort deutlich, ohne den Preis für die Business Class bezahlen zu müssen.
Auch die Freigepäckmengen erhöhen sich noch. Für Flüge zwischen Amerika, Afrika und Europa sind zwei aufgegebene Gepäckstücke à 23 kg erlaubt. Auf anderen Strecken darfst du insgesamt bis zu 35 kg mitnehmen, verteilt auf mehrere Gepäckstücke, Alle Premium-Tarife beinhalten ein Handgepäckstück mit bis zu 10 kg. Das Erlebnis in der Premium Economy ist meiner Ansicht nach hervorragend und auch bei langen Flügen empfehlenswert. Und nicht nur ich denke so. Da diese Sitzplätze sehr beliebt sind, solltest du sie früh buchen.
Business Class
In letzter Zeit hat die Business Class von Emirates alle möglichen Auszeichnungen gewonnen. Und sie wird immer besser. Derzeit modernisiert die Airline aktiv ihre Flotte mit einem attraktiven 1-2-1-Layout. Damit fällt der unbeliebte Mittelsitz weg und alle Passagiere sitzen direkt am Gang. Im A380 sowie den modernisierten Boeing 777-Flugzeugen ist diese Konfiguration bereits zu finden. Die anderen 777-Maschinen haben immer noch die 2-3-2-Anordnung, aber die Umstellung geht Stück für Stück weiter.
In über 70 Städten beginnt dein Business Class-Erlebnis bereits an der Haustür mit dem Chauffeur-Service zum Flughafen. Die beschleunigte Gepäckabgabe, die bevorzugte Sicherheitskontrolle und der Zugang zur Lounge machen dein Flughafenerlebnis noch angenehmer. Die Lounges von Dubai zählen zu den besten ihrer Art. Im Concourse A des Flughafens in Dubai gelangst du sogar direkt von der Lounge aus zum Gate, um ohne das sonst übliche Chaos in den A380 einzusteigen.
An Bord glänzt Emirates durch sein fantastisches Design – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dich erwarten champagnerfarbene Ledersitze, poliertes Holz und goldfarbene Akzente. Trennwände sorgen für Privatsphäre. Dazu genießt du viel Platz. Alle Sitze lassen sich vollständig flach ausklappen. Und noch ein Geheimtipp für alle, die etwas größer sind: In den frisch modernisierten 777-Maschinen sind die Betten ganze 2 Meter lang. Aber je nach Flugzeug ist die Konfiguration unterschiedlich.
Für eine erholsame Nachtruhe gibt es eine Matratze, ein weiches Kissen, eine dicke Decke und ein Amenity-Kit mit Pflegeprodukten von Bvlgari. Über den 23-Zoll-HDTV-Bildschirm kannst du auf die umfangreiche Medienbibliothek zugreifen. Hervorragende Kopfhörer mit Noise-Cancelling ermöglichen dir, die Umgebung vollkommen auszublenden. Was ich besonders schätze? Jeder Sitz hat seine eigene Minibar. Die Getränke sind nicht gekühlt, aber bei Bedarf kannst du das Personal um Eis bitten. Und das ist noch nicht alles: Der A380 verfügt an Bord über eine Lounge und eine Bar. Hier kannst du dich auf einer Couch entspannen und darüber nachdenken, wie du es anstellst, nie wieder Economy fliegen zu müssen.
In der Business Class gibt es die gleichen vier Tarife wie in der Economy: Special, Saver, Flex und Flex Plus. Auf den meisten Flugstrecken sind bereits 40 kg Aufgabegepäck inklusive – oder zwei Gepäckstücke à 32 kg bei Verbindungen nach Amerika oder Afrika. Hinzu kommen 7 kg Handgepäck und die bereits erwähnten Annehmlichkeiten an Bord.
Der Unterschied besteht in der Zuweisung von Sitzplätzen und in der Flexibilität. Im Tarif Special kannst du deinen Sitzplatz erst beim Check-in auswählen. Außerdem gibt es hier keine Flexibilität bei Umbuchungen und Stornierungen – und auch keinen Chauffeur, der dich zum Flughafen bringt.
Mir hat dieses Konzept schon immer gut gefallen. So kann ich Extras ausschließen, die ich gar nicht brauche und für die ich auch nicht bezahlen möchte. Natürlich kostet ein Business Class-Ticket auf Langstreckenflügen viel Geld. Bei Emirates habe ich aber das Gefühl, auch wirklich den entsprechenden Gegenwert zu bekommen.
First Class
Schauen wir uns jetzt die luxuriöseste Kabinenklasse an. Die First Class von Emirates ist in puncto Luxus und Exklusivität nahezu unübertroffen und beinhaltet natürlich sämtliche Annehmlichkeiten der Business Class. Doch sobald du an Bord bist, steigert sich das Erlebnis noch einmal erheblich.
Im A380 erwartet dich eine private Suite mit Schiebetüren und einem „Nicht stören“-Knopf. Die Sitze sind eher wie Betten. Es gibt sogar ein „Dusch-Spa“, in dem du dich vor der Landung erfrischen kannst. Für die Dusche kannst du halbstündige Zeitfenster buchen. Dabei steht dir fünf Minuten lang heißes Wasser zur Verfügung.
In ausgewählten Flugzeugen des Typs 777 sind die Suiten komplett abgeschlossen und kommen fast dem Flug in einem Privatjet nahe.
An Bord: Unterhaltung, Verpflegung und Service
Beim Erlebnis an Bord von Emirates stehen drei Elemente im Mittelpunkt: Bordunterhaltung, Verpflegung und Service. Ich würde die Airline in allen Bereichen als herausragend bewerten, insbesondere in der Economy. In allen Flugzeugen der Flotte ist WLAN verfügbar. Die kostenpflichtigen Pakete reichen von 2,99 USD bis 19,99 USD. Für Skywards-Mitglieder gibt es kostenlose Optionen. Die Medienbibliothek ICE (Information, Connectivity, Entertainment) scheint nahezu endlos – mit 6.500 Kanälen von Spielen und Musik bis hin zu aktuellen TV-Serien und Filmen.
Speisen und Getränke sind in allen Kassen inbegriffen. Die Mahlzeit in der Economy Class mag auf den ersten Blick dem Standard anderer Airlines ähneln, ist jedoch immer weit überdurchschnittlich. Mahlzeiten für alle denkbaren speziellen Ernährungsbedürfnisse kannst du vorbestellen. Und je höher deine Kabinenklasse, desto raffinierter werden die Speisen.
Der Service ist ebenfalls beeindruckend. Die äußerst diverse Crew bildet etwa 135 Nationalitäten ab und spricht mehr als 60 Sprachen. Im Gegensatz zu manchen Airlines scheint die Kabinencrew bei Emirates ihre Arbeit wirklich gerne zu machen. Ihre Freundlichkeit wirkt authentisch und selbst die anspruchsvollsten Passagiere werden stilsicher und charmant betreut.
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