Du willst Frankreich mit dem Auto entdecken? In diesem Artikel erfährst du alles zum Mieten eines Autos, zu den Verkehrsregeln sowie zur Umweltplakette in Frankreich.
In diesem Beitrag
Anforderungen zum Autofahren in Frankreich.
Ein Auto in Frankreich mieten.
Verkehrsregeln in Frankreich.
Geschwindigkeit in Frankreich.
Häufig gestellte Fragen zur Geschwindigkeit in Frankreich.
Anforderungen zum Autofahren in Frankreich.
Bevor du in deinen Urlaub oder auf deine Geschäftsreise nach Frankreich aufbrichst, solltest du dich über alle Regeln und Anforderungen informieren – es gibt nämlich eine ganze Menge.
Dokumente, die du beim Autofahren in Frankreich dabei haben solltest
Nachfolgend findest du eine Übersicht über alles, was du mitnehmen musst. Denk daran, dass das Mindestalter für das Autofahren in Frankreich bei 17 Jahren liegt:
- Gültiger Führerschein (der deutsche Führerschein ist auch in Frankreich uneingeschränkt gültig)
- Gültiger Reisepass oder Personalausweis (für EU-Bürger)
- Autoausrüstung
- Umweltplakette Crit’Air-Vignette (für das Fahren in Umweltzonen)
Zusätzlich zu den oben genannten Dokumenten sollte dein Auto mit den folgenden Dingen ausgestattet sein:
- Warndreieck
- Warnschutzweste
Weitere saisonale Anforderungen sind:
- Winterreifen oder Schneeketten beziehungsweise Schneesocken (wenn du zwischen dem 1. November und dem 31. März in einer Schneezone unterwegs bist)

Frankreichs Umweltplakette Crit’Air-Vignette.
Wer mit seinem Auto in eine französische Umweltzone fahren möchte, benötigt eine gültige französische Umweltplakette, die Crit’Air-Vignette. Diese ist in verschiedenen Klassen erhältlich, je nach Emissionen und Alter des Fahrzeugs. Sie ist überall in Frankreich gültig. Die deutsche Umweltplakette reicht laut dem ADAC hingegen nicht aus.
Die Umweltplakette brauchst du zum Beispiel bei Fahrten in Städten sowie Ballungsräumen mit mehr als 150.000 Einwohnern und erhöhter Luftbelastung. Seit Anfang 2025 gelten diese als permanente Umweltzonen, die ZFE-m (Zone à Faibles Émissions mobilité). Allerdings ist die Rechtslage hier in Bewegung: Zwar wurde im Mai 2025 im französischen Parlament über eine Abschaffung der Umweltzonen abgestimmt, bis zum Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bleiben die bestehenden Regeln jedoch weiter gültig. Außerdem benötigst du sie für sporadische Umweltzonen. In Paris und Lyon wurden die Regeln Anfang des Jahres noch einmal verschärft: Hier darfst du nun nicht mehr mit einem Fahrzeug, das eine Crit’Air-Vignette der Klasse 3 trägt, fahren (Ausnahme: Wochenenden und 24-Stunden-Pass-Inhaber). Weitere Infos zu den zugelassenen Vignetten-Klassen findest du unter anderem beim Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz.
Fährst du ohne eine gültige Vignette in eine französische Umweltzone, musst du mit einem Bußgeld von 68 bis 135 € rechnen.
Die Crit’Air-Vignette kannst du auf der Internetseite des französischen Umweltministeriums bestellen. Anschließend wird sie dir per Post zugestellt. Die Umweltplakette kostet 4,91 € inklusive Versand. Die Vignette gilt für ein Fahrzeug mit gleichbleibendem Kennzeichen und ist zeitlich unbegrenzt.
Generell können Fahrer von Autos, die nach 1996 zugelassen wurden, eine Umweltplakette für ihr Fahrzeug beantragen. Die zeitliche Anforderung kann jedoch je nach Crit’Air-Klasse und Motor variieren. Für Motorräder, Nutzfahrzeuge sowie Lkw & Busse gelten andere Zeiträume. Ältere Fahrzeuge bekommen keine Umweltplakette und dürfen entsprechend auch nicht in die Umweltzonen fahren. Außerhalb der Umweltzonen brauchst du jedoch keine Plakette.

Ein Auto in Frankreich mieten.
Hier erfährst du alles, was du wissen musst, wenn du in Frankreich ein Fahrzeug mieten möchtest.
Was brauchst du, um in Frankreich ein Auto zu mieten?
Um ein Auto in Frankreich zu mieten, musst du mindestens 21 Jahre alt sein. Manche Autovermietungen fordern jedoch ein höheres Mindestalter, während einige Anbieter auch Vermietungen ab 18 Jahren erlauben. Im Folgenden findest du eine Liste aller Dokumente, die normalerweise zur Automiete erforderlich sind:
- Gültiger Führerschein (den du seit mindestens einem Jahr besitzt)
- Gültiger Reisepass oder Personalausweis zur Identifikation
- Kreditkarte (einige Vermieter akzeptieren auch Debitkarten)
- Haftpflichtversicherung (diese ist normalerweise im Mietvertrag enthalten)
Vor der Anmietung solltest du dich unbedingt über die spezifischen Anforderungen deiner Wahl-Autovermietung informieren.
Tipps zum Mieten eines Autos in Frankreich.
Neben den Unterlagen, die du zur Automiete in Frankreich benötigst, gibt es ein paar generelle Dinge, die du beim Mieten eines Autos beachten solltest.
Versicherungen
Es gibt ein paar Dinge, die du beachten solltest, wenn du ein Auto in Frankreich mietest. Automietverträge enthalten in der Regel standardmäßig eine unbegrenzte Haftpflichtversicherung, da dies für das Fahren in Frankreich vorgeschrieben ist. Für zusätzlichen Versicherungsschutz ist es am besten, etwas zu recherchieren und sich umzusehen. Der Abschluss einer Versicherung bei der Autovermietung ist in der Regel teurer. Alle Infos rund um die Mietwagen-Versicherung findest du auch bei KAYAK.
Grenzübertritte
Wenn du vorhast, in mehr als einem Land mit dem Mietwagen zu fahren, solltest du die Autovermietung im Voraus darüber informieren und sicherstellen, dass sie Grenzübertritte mit Mietwagen erlaubt. Außerdem solltest du deine Versicherung dahingehend überprüfen, dass sie alle Länder abdeckt, die du bereisen willst und notfalls aufstocken.
Fahrzeug-Zustand
Wenn du deinen Mietwagen abholst, solltest du ihn genau inspizieren und dir alle Spuren sowie Kratzer notieren. Bei der Rückgabe solltest du Fotos machen, um den Zustand, in dem du den Mietwagen zurückgegeben hast, beweisen zu können. Denk auch daran, dass du das Auto, wenn du es mit vollem Tank abholst, auch mit vollem Tank zurückgeben musst, um nachträgliche Tankgebühren zu vermeiden.


Verkehrsregeln in Frankreich.
Viele Verkehrsregeln in Frankreich sind den deutschen zwar sehr ähnlich, es lohnt sich aber dennoch, einen genauen Blick auf das französische Regelwerk zu werfen, kann es mitunter zu unterschiedlichen Vorschriften kommen. Weiter unten findest du eine Tabelle mit den Unterschieden zwischen Frankreich und Deutschland.
Verkehrsregeln im Vergleich: Frankreich & Deutschland.
| Regeln, Verstöße, Besonderheiten | Frankreich | Deutschland |
|---|---|---|
| Mindestalter | 15 (begleitet) bis 17; Deutsche: ab 17 Jahre; | 17 (begleitet) bis 18 Jahre |
| Promillegrenze | 0,5 Promille (Fahranfänger und Busfahrer: 0,2 Promille) | 0,5 Promille (Fahranfänger und unter 21-Jährige: 0,0 Promille) |
| Höchstgeschwindigkeit | Innerorts: 50 km/h; Autobahn: 130 km/h | Innerorts: 50 km/h; Außerorts: 100 km/h; Autobahn: kein Tempolimit (Richtgeschwindigkeit: 130 km/h) |
| Geschwindigkeitsüberschreitung | 45 € bis 1.500 € | Bußgeld: 20 bis 700 €; 0 bis 2 Punkte; 0 bis 3 Monate Fahrverbot |
| Handy am Steuer | Verboten – bei Verstoß ab 135 € Bußgeld | Verboten – bei Verstoß mind. 100 € Bußgeld bis zu Fahrverbot; Telefonieren ist nur über Freisprechanlage erlaubt. |
| Rauchen im Auto | In Gegenwart von Kindern unter 18 Jahren verboten; Bußgeld: 135 € | Erlaubt |
| Parken im Parkverbot | Ab 15 € | Bußgeld: 38 bis 134 € |
| Anschnallpflicht | Ja | Ja |
| Lichtpflicht am Tag | Nein | Nein |
| Radarwarner | Verboten (Bußgeld von bis zu 1.500 €) | Verboten (Bußgeld von 75 € und ein Punkt in Flensburg) |
Mindestalter für den Führerschein.
Das Mindestalter für das Führen von Motorrädern beträgt in Frankreich 16 Jahre, für Autos 17 Jahre (unbegleitet) beziehungsweise 15 Jahre beim begleiteten Fahren und für größere Fahrzeuge wie Busse 21 Jahre.
Autobahnen & Mautgebühren
Französische Autobahnen sind im Privatbesitz verschiedener Unternehmen und du musst in der Regel eine Maut bezahlen. Diese kann in bar oder mit Karte bezahlt werden. Hier werden in der Regel Mastercard und Visa akzeptiert sowie teilweise CB (Carte Bancaire) und andere Kreditkarten. Außerdem verbreitet sich zunehmend das automatische Mautsystem Télépéage mittels Transponder.
An Autobahnen gibt es drei Arten von Raststätten: Parkplätze, Rastplätze mit Spielplätzen und Toiletten und Raststätten mit Geschäften und Tankstellen. Im Notfall darfst du dein eigenes Abschleppunternehmen nicht anrufen. Benutze stattdessen eines der orangefarbenen Notruftelefone, um Hilfe zu rufen. Diese befinden sich alle 2 km entlang der Autobahnen.
Kreisverkehre
In Frankreich gibt es zwei Arten von Kreisverkehren mit leicht unterschiedlichen Regeln.
Bei Kreisverkehren alter Bauart müssen alle Fahrzeuge, die sich bereits im Kreisverkehr befinden, den Fahrzeugen, die von rechts in den Kreisverkehr einfahren, Vorfahrt gewähren. Heutzutage sind diese Kreisverkehre seltener geworden. Der berühmteste unter ihnen ist wahrscheinlich der Kreisverkehr um den Arc de Triomphe in Paris. Im Allgemeinen erkennst du sie an einem Zeichen in Form eines Dreiecks mit einem roten Rand und einem schwarzen X in der Mitte.
Generell kannst du, wenn die Vorfahrt nicht durch eine Beschilderung geregelt ist, davon ausgehen, dass im Kreisverkehr in Frankreich rechts vor links gilt. Das bedeutet, in den Kreisverkehr einfahrende Fahrzeuge haben Vorfahrt. Hat der Kreisverkehr mehrere Spuren, hat die äußere Spur Vorfahrt.
Bei Kreisverkehren neuer Bauart haben hingegen die Fahrzeuge, die sich bereits im Kreisverkehr befinden, Vorrang. Natürlich haben Einsatzfahrzeuge, die eine blinkende Sirene haben, immer Vorrang, egal, aus welcher Richtung sie kommen.
Promillegrenze und Trunkenheit am Steuer.
In Frankreich gilt die Regel Celui qui conduit, c’est celui qui ne boit pas, was so viel bedeutet wie Derjenige, der fährt, ist derjenige, der nicht trinkt. Das ist eine sehr wichtige Regel, die von der Polizei auf den Straßen genau überwacht wird.
Der maximal erlaubte Alkoholgehalt im Blut liegt bei 0,5 Promille. Dies ist genau der Wert, der auch in Deutschland gültig ist. Für Fahranfänger und Berufskraftfahrer ist der Wert geringer.
Vorschriften für Kindersitze.
Kinder bis zum Alter von 10 Jahren müssen in einem Kindersitz oder einer Rückhalteeinrichtung reisen. Kleinkinder unter 13 kg müssen in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz sitzen, Kinder unter 18 kg in einem Kindersitz mit Schutzschale oder Fünf-Punkt-Gurt und Kinder unter 36 kg in einer Sitzerhöhung oder einem Sitzkissen mit einem Sicherheitsgurt für Erwachsene.

Zahlungsmethoden
Übliche Zahlungsmittel sind Bargeld in Euro, Kredit- oder Debitkarten sowie Reiseschecks.
Parkplätze
Wenn du einen Parkplatz an einer Straße suchst, auf der der Verkehr in beide Richtungen fließt, darfst du nur auf der rechten Seite parken. Wenn die Straße, in der du dich befindest, eine Einbahnstraße ist, kannst du auf beiden Seiten der Straße parken, sofern genügend Platz vorhanden ist.
Achte auf die gelben Linien am Bordstein, die die Stellen kennzeichnen, an denen das Parken verboten ist und lies die Schilder, um zu sehen, ob du für das Parken bezahlen musst – in der Regel siehst du ein großes P auf der Parkuhr oder einen Horodateur, wenn du bezahlen musst. Andernfalls gibt es Schilder, die eine Parkuhr zeigen, meist in der unteren rechten Ecke. Behinderten Fahrern stehen eigene Parkplätze zur Verfügung und sie müssen nicht für das Parken bezahlen.
Tankregelung
Es ist wichtig, die Namen der verschiedenen Kraftstoffarten auf Französisch zu kennen, um dort Fehler zu vermeiden. SP95/E10 ist bleifreier Kraftstoff mit 90% Benzin und rund 10% Ethanol, während E85 bleifreier Kraftstoff mit 70% bis 85% Ethanol sowie einem Rest Benzin ist. Wichtig: Wenn du das Wort Gasole siehst, denke bitte daran, dass dies das Wort für Diesel ist – nicht für Benzin. GPL gibt es auch, landesweit ist die Infrastruktur mit Ladesäulen weit fortgeschritten.
Du kannst in der Regel mit Bargeld oder mit Karte bezahlen, aber bedenke bitte, dass einige im Ausland ausgestellte Karten nicht von jedem Automaten akzeptiert werden. Also achte darauf, dass du immer genügend Bargeld dabei hast, besonders wenn du sonntags fährst.
Wer auf Landstraßen in Frankreich fährt, sollte auf Radarfallen achten. Oft stehen die direkt hinter den Ortsausgängen.
Anna Wengel (now Chiodo), KAYAK-Reiseexpertin
Geschwindigkeit in Frankreich.
Die Geschwindigkeit in Frankreich ist streng geregelt und variiert je nach Straßentyp. Anders als in Deutschland gibt es auf französischen Autobahnen ein festes Tempolimit. In den folgenden Abschnitten findest du alle wichtigen Geschwindigkeitsbegrenzungen für Pkw.
Tempolimit in Frankreich für Pkw.
In Frankreich gelten bei normalen Verkehrs- und Wetterbedingungen folgende Höchstgeschwindigkeiten für Pkw:
| Straßentyp | Tempolimit |
|---|---|
| Innerorts | 50 km/h |
| Landstraße (außerorts) | 80 km/h |
| Schnellstraße | 110 km/h |
| Autobahn | 130 km/h |
Die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden in Frankreich in km/h angezeigt.
Geschwindigkeit Frankreich Autobahn.
Auf französischen Autobahnen gilt ein Tempolimit von 130 km/h. Diese Höchstgeschwindigkeit ist verbindlich – anders als die Richtgeschwindigkeit in Deutschland. Bei Regen oder schlechter Sicht wird das Limit auf 110 km/h reduziert.
Geschwindigkeit Frankreich Landstraße.
Auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften beträgt die Höchstgeschwindigkeit in Frankreich 80 km/h. Diese Regelung gilt seit 2018 landesweit auf zweispurigen Straßen ohne Mittelstreifen. Bei Nässe sinkt das Limit auf 70 km/h.
Welche Tempolimits gelten für Fahranfänger in Frankreich?
Fahranfänger mit weniger als drei Jahren Fahrpraxis müssen in Frankreich niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten. Die Limits für Fahranfänger:
- Autobahn: 110 km/h statt 130 km/h
- Schnellstraße: 100 km/h statt 110 km/h
- Landstraße: 80 km/h (wie alle Fahrer)
- Innerorts: 50 km/h (wie alle Fahrer)
Diese Regelung gilt für alle Fahrer, deren Führerschein weniger als drei Jahre alt ist – unabhängig vom Alter des Fahrers.
Was passiert bei zu schnellem Fahren in Frankreich?
Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in Frankreich drohen Bußgelder zwischen 45 € und 1.500 €. Die französischen Blitzer haben eine sehr geringe Toleranz von nur 5 km/h (bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h) beziehungsweise 5 Prozent (bei Geschwindigkeiten über 100 km/h).
Die Strafen im Überblick:
- Bis 20 km/h zu schnell (innerorts): 135 €
- Bis 20 km/h zu schnell (außerorts): 68 €
- 20 bis 50 km/h zu schnell: 135 €
- Mehr als 50 km/h zu schnell: bis zu 1.500 €, Führerscheinentzug möglich
Bei mehr als 50 km/h Überschreitung handelt es sich um ein Vergehen, das vor Gericht verhandelt werden kann. Wiederholungstäter müssen mit verschärften Strafen rechnen.
Strafen & Bußgelder
In Frankreich gibt es vier Kategorien von Bußgeldern. Je nach Schwere deines Vergehens kann dein Bußgeld zwischen 11 € und 1.500 € betragen. Dieser Betrag kann reduziert werden, wenn du innerhalb von drei Tagen persönlich oder innerhalb von 15 Tagen per Post zahlst. Wenn du nicht innerhalb von 45 Tagen zahlst, wird der Betrag erhöht und es können gerichtliche Schritte eingeleitet werden.
Es ist möglich, an Ort und Stelle von einem Polizeibeamten eine Geldstrafe zu bekommen. Einige der Gründe, warum du ein Bußgeld bekommen kannst, sind das Fehlen der Crit’Air-Vignette am Auto, wenn du in einer Umweltzone fährst oder das Tragen von Kopfhörern beim Autofahren.
Häufig gestellte Fragen zur Geschwindigkeit in Frankreich.
Auf französischen Autobahnen gilt ein Tempolimit von 130 km/h. Bei Regen oder schlechter Sicht wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 110 km/h reduziert. Fahranfänger dürfen maximal 110 km/h fahren.
Außerorts gilt auf Landstraßen in Frankreich eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Auf Schnellstraßen sind 110 km/h erlaubt. Bei Nässe reduzieren sich diese Limits auf 70 km/h beziehungsweise 100 km/h.
Bei Regen gelten reduzierte Tempolimits: 110 km/h auf der Autobahn, 100 km/h auf Schnellstraßen und 70 km/h auf Landstraßen. Bei Sichtweite unter 50 Metern gilt außerorts maximal 50 km/h.
Geschwindigkeitsüberschreitungen kosten in Frankreich zwischen 45 € und 1.500 €. Bei mehr als 50 km/h zu schnell drohen neben hohen Bußgeldern auch Führerscheinentzug und gerichtliche Verfahren.
Fahranfänger mit weniger als drei Jahren Fahrpraxis dürfen auf Autobahnen maximal 110 km/h und auf Schnellstraßen maximal 100 km/h fahren. Auf Landstraßen und innerorts gelten die regulären Limits.
Ein Alkoholtester ist in Frankreich rechtlich weiterhin vorgesehen, auch wenn das Nichtmitführen nach aktuellen Informationen nicht mehr sanktioniert wird. Daher wird empfohlen, weiterhin einen Alkoholtester im Auto mitzuführen.




